Für eine schadstofffreie Weihnachtsbäckerei

Für eine schadstofffreie Weihnachtsbäckerei

Vanillekipferl, Nuss­makrone, Zimt­stern: Jeder zweite Deutsche backt Umfragen zufolge gelegentlich bis regel­mäßig, gerade in der Vorweihnachts­zeit.

Welche Zimts­orte sollten Bäcker wählen, welche Zitronen sind wirk­lich unbe­handelt? Ein Blick auf die Testergebnisse zeigt, was beim Einkauf der Zutaten zu beachten ist.

Bei Zitronen Bioware wählen

In vielen Rezepten sorgt geriebene Zitronenschale für das frische Aroma. Wer sicher­gehen will, dass sie nicht mit Pestiziden belastet ist und die Schalen nicht gewachst wurden, sollte Bioware kaufen. Für sie ist beides nicht zugelassen. Auch der letzte Test von Zitronen und Limetten bestätigte: keine Probleme. Steht bei konventionellen Früchten „unbe­handelt“, gilt das für den Zeitraum nach der Ernte, nicht auto­matisch für den Anbau.

Zimt: Ceylon statt Cassia

Zimt enthält den natürlichen Aroma­stoff Cumarin – der sich in großer Menge bei etwa 6 Prozent der Deutschen negativ auf die Leber auswirken kann. Daher ist er spar­sam einzusetzen. Wer viel mit Zimt bäckt, sollte vorsichts­halber bei Zimtpulver die Sorte Ceylon statt Cassia wählen. In Tests fanden sich in Ceylon viel geringere Gehalte. Zimt­stangen waren unabhängig von der Sorte fast immer unauffäl­lig.

Ganze Nüsse kaufen und selbst zerkleinern

Walnüsse liefern viel gesunde Omega-3-Fett­säure. Haselnüsse punkten mit Vitamin E. Mit Blick auf Schad­stoffe wie Aflatoxine – giftige Stoff­wechsel­produkte von Schimmelpilzen – ist es sinn­voller, Kerne selbst zu zerkleinern als gemahlene zu kaufen.

Mit Margarine Fett sparen

Wer den Butter­geschmack nicht vermisst, kann mit Margarine oft ebenso erfolg­reich backen. Im Test waren fast alle als dafür geeignet deklariert. Kalorien spart, wer fettreduzierte Margarine nimmt.

Acrylamid vermeiden

Der Schad­stoff kann sich beim Backen bilden, er gilt als wahr­scheinlich Krebs erzeugend. Kekse nie zu dunkel werden lassen. Mehr als 180 Grad Celsius bei Umluft und 200 Grad Celsius bei Ober- und Unter­hitze sollten es nicht sein.

Quelle: Stiftung Warentest

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