Laugenbrezeln im Test

Laugenbrezeln im Test

Knusp­rig muss sie sein, die Brezel. Die Stiftung Warentest hat 17 Laugenbrezeln untersucht:

Davon 10 tief­gefrorene zum Aufbacken für zu Hause – darunter 1 Bioprodukt – und 7 fertiggebackene aus Back­ketten und Discounter-Aufback­stationen. Fazit: Die Qualität stimmt; schlechter als befriedigend schneidet keine der Brezeln im Test ab. Dennoch gibt es Unterschiede: Die Tiefkühl­brezeln haben die Nase leicht vorn.

Leberkaese-Brotzeit / Bavarian breakfastBereits um 1300 taucht die Brezel auf den Zunft­siegeln der Bäcker auf. Und sie hat – je nach Land­strich – viele Namen: Brezen, Brezel, Breze, Bretzel. Die Bayern verputzen sie zu jeder Mahl­zeit, anderswo ist das Gebäck als Party-Knabberei, Sonn­tags­früh­stücks-Schmankerl oder Snack für unterwegs beliebt.

TK-Produkte können frischer genossen werden

Frisch aus dem Ofen schme­cken Brezeln am besten. Tiefkühl­produkte sind da leicht im Vorteil – man backt sie auf, wenn man sie essen will. Auch im Laden wird frisch geba­cken, doch können die Brezeln dort schon einige Zeit in der Vitrine liegen, bevor sie verkauft werden. Ein weiteres Plus der Tiefkühl­brezel: Der Kunde hat es selbst in der Hand, wie viel vom beigegebenen Hagelsalz er auf die ungeba­ckenen Teiglinge streut. Schon ohne Salz kommen Tiefkühl­brezeln auf einen Salz­gehalt von 1,5 Gramm pro Stück – das deckt ein Viertel der von der Deutschen Gesell­schaft für Ernährung (DGE) empfohlenen täglichen maximalen Verzehrs­menge. Mit aufgestreutem Salz können es auch mal mehr als 50 Prozent sein.

Keine Probleme mit Schadstoffen

Bis vor kurzem fanden Kontrolleure des Bayerischen Landes­amtes für Gesundheit und Lebens­mittel­sicherheit noch regel­mäßig Laugenbrezeln mit hohen Alumini­umbelastungen. Vermutete Ursache: Aluminiumbleche. Während des Backens kann die Lauge auf den Brezeln das Metall aus dem Blech lösen, das dann ins Gebäck übergeht. Inzwischen nutzen viele Hersteller Edelstahl­bleche und haben das Alumini­umpro­blem offen­bar im Griff – das lässt zumindest unser Test vermuten: Die Brezeln enthalten nur nied­rige Gehalte des Stoffes. Erfreulich: Auch andere Schad­stoffe wie Acrylamid, Mineral­ölbestand­teile, Blei, Kadmium oder Schimmelpilzgifte fanden wir entweder gar nicht oder nur in geringen Mengen.

Quelle: Stiftung Warentest

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