Thermobecher im Test

Thermobecher im Test

Ob beim romantischen Winterspaziergang oder in der über­füllten U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit – an kalten Tagen sind Heiß­getränke zum Mitnehmen eine Wohl­tat.

Die schweizerische Zeit­schrift Saldo hat zwölf Isolierbecher getestet. Einige Modelle halten Kaffee und Tee stunden­lang heiß. Die Hälfte der zwölf getesteten Modelle über­zeugte im Test. Die drei sehr guten Becher sind auch in Deutsch­land erhältlich – zu Preisen von rund 21 bis 29 Euro.

Das sind die „sehr guten“ Testsieger

Heiß­getränke sollten optimaler­weise eine Trink­temperatur von 60 bis 70 Grad Celsius haben. Saldo hat sich angeschaut, wie gut die Thermo­becher isolieren und dazu die Temperatur von anfäng­lich 80 Grad Celsius heißem Wasser nach zwei und vier Stunden gemessen. Becher aus Edelstahl hatten dabei die Nase vorn im Vergleich zu Bechern aus Acryl. Drei Modelle hielten auch nach zwei Stunden noch eine Temperatur von 63 Grad Celsius und bestanden den Test insgesamt mit sehr gut. Sie alle bestehen aus Edelstahl und sind in Deutsch­land erhältlich:

  • Emsa Travel Mug Brom­beere für zirka 21 Euro
  • Contigo West Loop Thermo­becher blau für zirka 29 Euro
  • Starbucks Edelstahl-Thermo­becher für etwa 21 Euro

Ein Nachteil des Starbucks-Bechers: Im Test nahm er stark den Kaffee­geruch an. Gut schnitt der Touch Travel Mug von Nespresso ab – hier­zulande ist er für zirka 20 Euro erhältlich.

IKEA und McDonalds nicht in der Spitzengruppe

Neben dem Warmhalte­vermögen prüfte Saldo auch, wie stark sich die Becher­oberfläche erhitzt, ob die Behält­nisse dicht und robust sind, und wie gut die Isolierbecher sich hand­haben lassen. Zudem wurden die Becher auf Schad­stoffe untersucht. Modelle von Ikea, McDonalds und Tchibo landeten bei dem Test nur im Mittel­feld. Ein zweites Modell von Starbucks, der Xoxo-Acrylbecher, fällt durch – es isoliert längst nicht so gut wie das Modell aus Edelstahl.

Mit Mehrwegbecher lässt sich Geld sparen

Wer seinen Kaffee oder Tee zu Hause brüht oder aufgießt und im Isolierbecher mitnimmt, statt beim Bäcker einzukehren, spart Geld. Das ist keine Über­raschung. Aber auch bei vielen Kaffee- und Bäcker-Ketten lässt sich mit einem Mehr­wegbecher Geld sparen. Denn viele von ihnen bieten ihren Kunden mitt­lerweile Rabatte von bis zu 30 Cent, wenn sie den Coffee to go im eigenen Becher statt im Wegwerf-Becher aus Pappe mitnehmen. Von denen landen in Deutsch­land laut deutscher Umwelt­hilfe 320 000 Stück pro Stunde im Müll.

Quelle: Stiftung Warentest

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