Brunnenkresse: Leicht pfeffrig und sehr gesund

Brunnenkresse: Leicht pfeffrig und sehr gesund

Brunnenkresse schmeckt scharf-würzig bis leicht bitter und gibt Salaten eine pikante Note.

Dabei lässt sie sich sehr gut mit Früchten wie Äpfeln und Orangen kombinieren. Das Kraut verfeinert Marinaden für Fleisch und Fisch, Kartoffelgerichte und gedünstetes Gemüse. Die fein geschnittenen Blätter lassen sich für Pesto, grüne Smoothies, Kräuterbutter und Quark verwenden. Probieren Sie auch eine frühlingshafte Brunnenkressesuppe mit Weißbrot-Croûtons. Dazu werden die Blätter und feinen Stiele gewaschen, in Salzwasser blanchiert, püriert und mit einem Schuss Weißwein in Geflügelbrühe eingerührt.

Lebensmittel und Heilkraut mit langer Geschichte

Die Brunnenkresse (Nasturtium officinale), auch Wasserkresse genannt, ist vermutlich in Südosteuropa und im Westen Asiens beheimatet. Schon im Mittelalter war sie als Nahrungsmittel und Heilkraut geschätzt. Die Brunnenkresse enthält wertvolle Senföle, die nicht nur für den pfeffrigen Geschmack verantwortlich sind. Sie wirken auch als ein natürliches Antibiotikum, fördern die Verdauung und regen den Stoffwechsel an. Da hat die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance. Außerdem gilt die Brunnenkresse als Vitaminspender (Vitamin A, K, B2 und C) und versorgt den Körper mit Jod und Mineralstoffen wie Eisen und Kalzium.

So erkennen Sie Brunnenkresse

Im Frühling ist die Brunnenkresse am Ufer von langsam fließenden Wasserläufen und klaren Quellen zu finden. Ein wichtiges Merkmal sind die fleischigen, gefiederten Blätter. Sie wachsen an hohen Stängeln bis über die Wasseroberfläche und können sich wie ein Teppich ausbreiten. Allerdings sollte Brunnenkresse nur aus sauberen Gewässern gesammelt werden. Am besten wird sie in einem Beutel oder Eimer mit Wasser transportiert, um das Aroma zu erhalten, rät das Bundeszentrum für Ernährung. Die Blätter sollten vor der Zubereitung sorgfältig gewaschen werden, da Insektenlarven oder Zysten des Leberegels an ihnen haften können. Je frischer, desto besser schmeckt die Delikatesse aus der Natur.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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