Weinberg – Viel (Hand)Arbeit für die Winzer

Weinberg – Viel (Hand)Arbeit für die Winzer

Im Frühjahr greifen die Winzer im Weinberg zur Schere.

Die einzelnen Reben werden auf ein bis zwei Ruten gekürzt, um eine gute Ernte zu sichern. Bis heute handelt es sich um intensive und aufwendige Handarbeit, die bei einem größeren Betrieb mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Bevor die Pflanzen austreiben, werden sie gebogen und durch Binden in Form gebracht. So sind alle Triebe gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt, erklärt das Deutsche Weininstitut (DWI).

Bodenqualität ist besonders wichtig

Weinglas bei Sonnenuntergang im WeinbergDie Qualität des Weins ist unter anderem von der Rebsorte und der Lage des Weinbergs abhängig. Die unterschiedlichen Bodenstrukturen der einzelnen Anbaugebiete garantieren die Vielfalt deutscher Weine. Zur Bodenverbesserung werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Meist wird das Holz vom Rebschnitt maschinell zerkleinert und in den Boden eingearbeitet, um ihn mit Humus anzureichern. Zwischen den Reben säen die Winzer zur Begrünung Pflanzen aus und unterstützen auf diese Weise die natürliche Aktivität des Bodens. Eine Düngung erfolgt gezielt und nur bei einem nachgewiesenen Nährstoffmangel, informiert das DWI. Auch Spritzmittel zum Schutz vor Schädlingen und Pflanzenkrankheiten werden so wenig wie möglich eingesetzt.

Weinkonsum in Deutschland

VendangesJeder Deutsche hat im Jahr 2016 durchschnittlich knapp 21 Liter Wein getrunken. Damit hat sich der Konsum im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Die Bilanz fasst alle Weineinkäufe im Handel und bei den Erzeugern, aber auch den Konsum in der Gastronomie zusammen. Die Weineinkäufe der privaten Haushalte gingen allerdings um ein Prozent zurück. Rund 45 Prozent der konsumierten Weine waren von deutschen Weinbergen. Auf dem zweiten Platz stand Italien mit 16 Prozent, gefolgt von Frankreich (12 %) und Spanien (8 %).

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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