Zum Grrruuuuseln schön! Rote Bete Bloody Mary mit Radieschen-Glubschaugen und Möhrenfingern

Zum Grrruuuuseln schön! Rote Bete Bloody Mary mit Radieschen-Glubschaugen und Möhrenfingern

Rezept-Tipp zu Halloween und Wissenswertes zum blutroten Superfood

Rote Bete macht nicht nur die Zunge gruselig rot. Sie ist ein echtes Superfood und Garant für ein unvergessliches Halloween-Erlebnis!

Nicht mehr lang, dann zeigen ausgehöhlte Kürbis-Köpfe wieder ihre Zähne: Am 31. Oktober ist „All Hallows Evening“, der Abend vor Allerheiligen – den meisten besser bekannt als Halloween! An diesem Tag treffen – zumindest nach keltischem Glauben – die Toten auf die Lebendigen, um deren Seele in Besitz zu nehmen. Aber die Lebenden setzen sich gegen die Geister zur Wehr! Mit schaurigen Kostümen, Masken und grauenvoll geschminkten Gesichtern. Diese uralte Tradition, die mittlerweile auch in vielen nicht-keltischen Regionen, allen voran den USA zelebriert wird, hat auch hierzulande mehr und mehr Fans.

Das Auge isst mit? Nein! Hier wird das Auge mitgegessen!

Rezept-Tipp: Rote Bete-Bloody Mary mit Glubschaugen und Hexenfingern

Warum die kleinen Gruselmonster, die vor der Tür stehen und „Süßes oder Saures“ verlangen, in diesem Jahr nicht einfach mal mit etwas Gesundem überraschen?! Zum Beispiel einer Dracula-Gurke, einem Geister-Champignon, einem Radieschen-Glubschauge oder einem karottigen Hexenfinger? Zugegeben die Herstellung erfordert etwas Geschick und Schnitzkunst. Aber dann sind die gesunden Snacks auch auf jedem Halloween Buffet eine wunderbar schreckliche Zierde! Vor allem in Kombination mit unserer besonders effektvollen und zugleich köstlichen Rote Bete Bloody Mary! Einem Drink zum genüsslichen Gruseln und schaurigen Schlemmen in der Schreckensnacht!

Rezept-Tipp: Rote Bete-Bloody Mary mit Glubschaugen und Hexenfingern

Blut-Rote Bete

Rote Bete, Foto:BVEO

… ist aber nicht nur ein Muss zu Halloween! Das Superfood gehört nämlich auch in den roten Heringssalat oder den legendären Hamburger Labskaus. Dem traditionell mit Rollmops oder Spiegelei servierten, norddeutschen Klassiker aus Kartoffeln, Rind und Roter Bete. Das blutrote Gemüse setzt sich aber nicht nur als rotes Highlight in Salaten, Ofengemüse, Beilagen, Suppen oder Sorbets in Szene. Es verleiht den Gerichten auch einen köstlichen, süß-herben Charakter. Eigentlich kein Wunder, denn die Rote Bete ist eine aus dem Mittelmeerraum stammende Kulturform der Rübe und daher mit der Zuckerrübe verwandt. In ihrer veredelten roten Form ist sie übrigens bereits seit dem 17. Jahrhundert bekannt.

Wissenswertes zum blutroten Superfood

Rote Beete auf dem Feld, Foto:BVEO

Power Rote Bete ist voller Aroma, supergesund und ein wahrer Nährstofflieferant. Sie steckt voller wichtiger Inhaltsstoffe wie Vitamin B und C, Kalium, Eisen, Zink und Folsäure. Das Batanin, das der Knolle seine charakteristische Farbe gibt, ist ein natürlicher Farbstoff, der auch als Lebensmittelfarbe verwendet wird.

Zubereitung Rote Bete ist ein Multitalent und dazu noch unkompliziert in der Zubereitung. Einfach die Knollen schälen und verarbeiten – beispielsweise in feine Scheiben hobeln. Die sind nämlich bestens geeignet für ein raffiniertes Carpaccio oder im frischen Salat.

Tipp: Bei der Zubereitung unbedingt Einweghandschuhe verwenden, um Verfärbungen an den Händen zu vermeiden.

frische rote Bete, Foto:BVEO

Süßes Rote Bete verleiht süßen Gerichten nicht nur eine intensive Farbe, sie setzt auch geschmacklich Akzente. Schokoladige Kuchen, Apfelsaft oder auch ein Beeren-Sorbet erhalten durch Zugabe von Roter Bete beispielsweise eine interessante, herb-süße Geschmacksnote.

Saft Mit einem Entsafter lassen sich aus Roter Bete ganz einfach herrlich frische Säfte machen. Sehr lecker in Kombination mit Ingwer und Möhren! Und dann auch eine alkoholfreie Variante unseres gruseligen Halloween-Rezepts.

Fermentieren Auch das Einlegen von Roter Bete ist keine Hexerei! Die frische Rote Bete zunächst kochen und als Ganzes, in Stücken oder Scheiben in Einmachgläser einlegen. Weißweinessig, Ingwer und Gewürze runden das Aroma ab.

Quelle: BVEO, www.deutsches-obst-und-gemuese.de

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