Das Dressing macht den Salat

Das Dressing macht den Salat

Erst mit dem richtigen Dressing wird der Salat zum Geschmackserlebnis.

Eine köstliche Variante ist eine Essig-Öl-Soße, die im Französischen „Vinaigrette“ genannt wird. Besonders geeignet sind kaltgepresste Öle, die viele gesunde Fettsäuren liefern und geschmacklich Akzente setzen. So erhält die Soße mit einem Walnuss- oder Kürbiskernöl eine nussige Note. Dazu gehört ein Essig aus Weiß- oder Rotweintrauben.

Beim Essig ist Vorsicht geboten

Seien Sie bei der Verwendung von Essig vorsichtig, damit das zarte Salataroma nicht überdeckt wird. Meist werden Essig und Öl im Verhältnis von 1 zu 3 gemischt. Wer statt Essig zu Zitronensaft greift, macht das Dressing fruchtiger. Reines Wasser ist nicht geeignet, da es die Konsistenz verändert und das Ergebnis im wahrsten Sinne verwässert. Nehmen Sie stattdessen einen aromatischen Gemüsefond.

Zucker, Kräuter, Senf: So peppen Sie das Dressing auf

Eine vergessene Zutat ist der Zucker. Schon eine Prise rundet den Geschmack des Dressings ab. Zu dunklen Ölen passt hervorragend brauner Zucker, da er eine sanfte bis karamell-ähnliche Note hat. Alternativ können Sie auch mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup süßen. Frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Kresse, fein gehackte Zwiebeln und Knoblauch ergänzen die Soße für das frische Grün. Anschließend werden alle Zutaten mit einem Schneebesen verquirlt, damit sich eine homogene Mischung bildet. Auch etwas Senf oder ein Löffel Konfitüre kann die Öl- und Wasserbestandteile des Dressings verbinden. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und direkt servieren.

Zahlreiche Variationsmöglichkeiten

Salatsoßen gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Manche lieben die klassische Vinaigrette, andere mögen es eher exotisch. Ein asiatisch gewürztes Erdnussdressing passt zu einer bunten Mischung aus Rotkohl, Chinakohl und Möhren. Alternativ zum Öl lässt sich ein Dressing auch auf der Basis von Joghurt, süßer Sahne oder Sauerrahm zubereiten. Für mehr Biss sorgen Nüsse, Pinien- und Sonnenblumenkerne. Am besten werden sie kurz vorher in einer Pfanne ohne Öl angeröstet. Croûtons sind ein wunderbares Topping für den Salat: Einfach Brot oder Brotreste in Stücke schneiden, in etwas Butter goldbraun rösten und mit Salz, Paprikapulver oder Kräuteröl würzen.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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